Eine skizzenhafte Figur beugt sich nach vorn und stützt sich an einer Autotür ab, daneben ein Scheinwerfer. Was vorne ist und was hinten, was innen und was außen, bleibt in der Schwebe – ebenso, wessen Blick wir folgen und wo wir selbst vor dem Bild stehen sollen. Senkevych malt Autos als Räume im Raum. Seine Faszination gilt Hatchbacks, die den Durchblick durch das gesamte Fahrzeug erlauben, und dem Verhältnis von Mensch und Innenraum, von innerer und äußerer Grenze. / KK
Ich mochte Hatchbacks schon immer, weil sich beim Öffnen d e s Kofferraums die Möglichkeit ergibt, den gesamten Innenraum des Autos zu durchblicken —die Sitze umgehend – und durch die Windschutzscheibe nach außen zu gelangen oder in den Raum des Bildschirms auf dem Armaturenbrett einzutreten, oder über den Rückspiegel wieder zurückzukehren. In meiner malerischen Praxis betrachte ich Autos vor allem als Räume innerhalb von Räumen. Mich interessiert die Wechselwirkung zwischen Menschen und dem ihn umgebenden Innenraum, die formale Wahrnehmung innerer und äußerer Grenzen sowie das Verhältnis zwischen Mensch und Fahrzeug. Fragen von Eintritt und Austritt, von Raum im Raum und der Bewegung über die Oberfläche.
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