In ihrer zeichnerischen Serie „Morgen wärmer“ sammelt Johanna Disch unterwegs Schattenbilder und Lichtreflexionen. Zwei benachbarte Rottöne übersetzen die beobachteten Strukturen in Texturen, die sich durch die Bewegung der zeichnenden Hand verselbstständigen. Durch den Einsatz teils nicht lichtechter Pigmente bleibt die Zeichnung im Wandel und verändert sich auch nach ihrer Fertigstellung weiter. / SK
In meiner künstlerischen Praxis beschäftige ich mich mit den Eigenheiten von Materialien und entwickle konzeptuelle Ansätze zur Erforschung des Verhältnisses von Materialität und künstlerischer Bearbeitung. Den Ausgangspunkt bildet das Unterwegssein und Mitbringen einzelner Fundstücke und Beobachtungen. So entsteht aus der aus dem Augenwinkel erhaschten Entdeckung eine akribische Untersuchung von Oberflächenbeschaffenheiten, Farbigkeiten, Transparenzen und Schichtungen, die im künstlerischen Prozess eine vom Fundort losgelöste Eigenständigkeit erhalten. Mit der fortschreitenden Veränderung von natürlichen Materialien möchte ich zugleich erforschen, wie sich der Zeitraum der Bearbeitung in das Material einschreibt und mithilfe dieser Beobachtungen Methoden des Archivierens und Erinnerns entwickeln.
18K – Ausstellungsprojekt LMU & Akademieverein in der Bayerischen Akademie der Wissenschaften
Wir freuen uns, wenn wir Sie persönlich am 10.11. in der Akademie begrüßen dürfen. Gerne können Sie das Formular schon vorab ausfüllen. So vermeiden wir etwaige Wartezeiten und Sie erhalten direkt Ihre Bieterkarte. >>weitere Infos
Sollten Sie am 10.11. keine Zeit haben, können Sie über unser online-Formular ein Vorgebot abgeben. Bis Montag, 9.11. um 18 Uhr muss Ihr Gebot für eines oder mehrere Werke bei uns vorliegen. Sie erhalten eine Bestätigung von uns. Sollte kein Bieter ein höheres Gebot als Ihres abgeben, erhalten Sie den Zuschlag. >>weitere Infos
Wir verwenden Cookies, um unsere Website und unseren Service zu optimieren.