Elias Barnreiter nutzt für die Fotografie „Keyhole as a Pinhole“ ein Schlüsselloch als Lochblende für Langzeitaufnahmen. Ausgangspunkt ist die Intimität künstlerischen Schaffens, die meist unsichtbar bleibt: Betrachtende sehen das fertige Werk, nicht seinen Entstehungsprozess. Das Schlüsselloch fungiert hier nun zugleich als Werkzeug der Bildproduktion und als Bildelement – es öffnet einen Blick auf den Künstler im Prozess. /BM
Meine künstlerische Arbeit dreht sich rund um Fotografie als Medium in der besonders jetzt so von Bildern geprägten Welt. Meine Reflexion über Fotografie geht oft von foto-theoretischen, -philosophischen wie -psychologischen Texten, beispielsweise von Walter Benjamin, Vilem Flusser, Susan Sontag, Roland Barthes, Jacques Lacan und anderen aus. Dabei entstehen von in Rahmen gehängten Spielen mit dem Bildraum, über Videoarbeiten bis hin zu raumgreifenden Installationen mit Möglichkeiten der Interaktion verschiedenste Arbeiten. Themen wie „Wahrnehmung“, die Filmtheorie, die analoge Arbeit in der Dunkelkammer und die Geschichte des fotografischen Mediums faszinieren mich.
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