Auf den ersten Blick zeigen die Blätter Insekten- und Käferstudien, wie sie aus wissenschaftlichen Publikationen vertraut sind – präzise, mit hoher zeichnerischen Qualität. Bei genauerem Hinsehen sind diese Tiere anders: Schebelle verbindet hier eine technisch-architektonische Formsprache mit Motiven aus Science-Fiction und Horror. In seinen Arbeiten verhandelt er Cyborgs, Macht, Kontrolle und Zukunftsvisionen. /KK
Die Zeichnungen sind als Reaktion auf das „Ganselberg Projekt“ der Klasse Nils Norman entstanden und wurden bei der daraus resultierenden Ausstellung „Omniphobia“ bei der Jahresausstellung 2026 der AdBK München gezeigt. Das Werk bezieht sich somit auf die entstandenen Horrorfilme, schlägt aber auch die Brücke zu der Formsprache und den Themenfeldern, die normalerweise Kern meiner Arbeit sind. Der Bezug zu Science-Fiction und einer technisch-architektonischen Ästhetik bleibt also bestehen und Inhalte wie Cyborgs, Macht, Kontrolle und Zukunftsvisionen werden mit der Horrorthematik von „Omniphobia“ verknüpft.
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