Schrift wird bei Sergei Hammerer zum Bild – und das Bild zur Schrift. Zeichen reihen sich zu Zeilen, Duktus und Rhythmus erinnern an Handschrift, an Notat, an Manuskript. Doch die Lesbarkeit bleibt Versprechen: Was sich als Wort anbietet, entzieht sich beim genaueren Hinsehen. Diese skripturalen Elemente oszillieren zwischen Bedeutung und reiner Form, zwischen Mitteilung und Spur. Der Blick beginnt zu lesen, ehe er begreift, dass er längst schaut – und genau in dieser Schwebe entfaltet sich das Werk. // KK
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