Dieses Werk ist die jüngste Arbeit der Serie „Bring Back Life“. Am Anfang steht ein 3D-Scan eines echten Wolfsbarsches; das Modell wird im FDM-Verfahren gedruckt und mit Kürbiskernen bestückt. Frühere Arbeiten der Serie trieben tatsächlich aus – dieses Werk bleibt ein Objekt der Betrachtung. Im Nebeneinander von Vergänglichem und Beständigem, von organischem Samen und dauerhaftem Kunststoff, stellen sich Fragen nach Dauer, Wandel und ökologischer Verantwortung. / KK
Joscha Meisenzahl (*1990 in Berlin, lebt in München) arbeitet multimedial im Spannungsfeld von Plastik und Klanginstallation. Zentrales Motiv seiner künstlerischen Praxis ist das Wechselspiel aus Dialog, Wachstum und Interaktion – sowohl materiell als auch konzeptuell.
Die Plastiken bestehen primär aus PLA, einem biologisch abbaubaren Kunststoff auf Maisstärkebasis, sowie aus EVA-Kunststoff und organischen Materialien wie Kürbiskernen. Die Kombination vergänglicher und persistenter Stoffe eröffnet Fragestellungen zu Dauer, Wandel und ökologischer Verantwortung: Was bleibt – und in welcher Form?
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